Die Kurzantwort: Apples eingebaute Diktierfunktion kostet 0 €, nimmt Deutsch ohne Zeitlimit auf und stoppt erst, wenn 30 Sekunden lang keine Sprache erkannt wird. Eine KI-Überarbeitung auf Deutsch beschreibt Apples Handbuch für die Diktierfunktion nicht, ein eigenes Vokabular für Namen und Fachbegriffe nur für die Sprachsteuerung (bis zu 1.000 Begriffe), die dann die Diktierfunktion ersetzt. Dafür gibt es eigene Diktier-Apps. Ohne Wortgrenze kostenlos sind 2026 unter anderem Klartext für Mac, Spokenly (lokale Modelle) und superwhisper (Gratis-Tarif), als Einmalkauf gibt es VoiceInk ab 25 $ oder MacWhisper Pro für 64 €, im Abo etwa Wispr Flow für 143,99 € pro Jahr im deutschen App Store. Lokale Erkennung auf dem Mac bieten unter anderem Klartext, MacWhisper, Spokenly, superwhisper und VoiceInk; Willow Voice nennt einen Offline-Modus. Wispr Flow braucht für die Transkription laut eigener Hilfeseite eine Internetverbindung.
In eigener Sache: Diese Übersicht stammt von Heinz IT Systeme, dem Entwickler von Klartext. Klartext für Mac 1.0 ist kostenlos, ohne Abo und ohne Wortkontingent, läuft aber nur auf Macs mit Apple Silicon und macOS 26 oder neuer. Die Tabelle ist keine Rangliste: Apples Diktat steht als Ausgangspunkt oben, danach folgen die Apps alphabetisch.
Stand: Oktober 2026. Angaben zu anderen Anbietern laut Anbieterangaben auf deren Websites bzw. im deutschen App Store, geprüft am 27.10.2026, ohne Gewähr; Preise in der Währung, die der Anbieter nennt. Die Funktionsumfänge sind nicht deckungsgleich. Quellen stehen bei jedem Abschnitt und gesammelt am Ende.
| App | Kosten | Gratis-Umfang | Erkennung | Läuft auf |
|---|---|---|---|---|
| Apple-Diktierfunktion (in macOS eingebaut) | 0 € | Unbegrenzt; stoppt nach 30 s ohne Sprache | Ob allgemeine Diktate auf dem Mac bleiben, zeigt Apple in den Tastatur-Einstellungen (Suchfelder ausgenommen) | Jedem Mac |
| Aqua Voice | Pro 10 $/Monat jährlich oder 12 $ monatlich | 1.000 Wörter | Cloud; eine lokale Option nennt die Preisseite nicht | Mac, Windows, iOS, Android |
| FreeFlow (Open Source) | 0 € (MIT-Lizenz) | Ohne Abo; Limits und Kosten des API-Anbieters | Standard: Cloud über Groq-Schlüssel; eigener lokaler Server möglich | Apple Silicon und Intel |
| Klartext für Mac 1.0 | 0 €, kein Bezahl-Tarif | Unbegrenzt, kein Wortkontingent | Apple-Erkennung auf dem Mac, offline nach Laden der Sprachdateien; Whisper oder Cloud (eigener Schlüssel) optional | Apple Silicon, macOS 26+ |
| MacWhisper | Free 0 €; Pro 64 € einmalig | Diktat in jeder App schon in Free | Lokale Modelle, Dateien offline; eigene API-Schlüssel optional | Mac (Schwerpunkt Datei-Transkription) |
| Spokenly | 0 $ lokal; Local+ 29 $ einmalig; Pro 99,99 $/Jahr | Unbegrenzt mit lokalen Modellen, ohne Konto | Lokal (Whisper, Parakeet); Cloud mit Pro oder eigenem Schlüssel | macOS, Windows, Linux, iPhone |
| superwhisper | Pro im dt. App Store 9,99 €/Monat, 99,99 €/Jahr oder 299,99 € einmalig | Unbegrenzt mit lokalen Whisper-Modellen; Pro 3.000 Wörter zum Testen | Lokal oder Cloud | Mac, Windows, iOS, Android |
| VoiceInk | 25 $ einmalig (1 Mac), 39 $ (2), 49 $ (3) | Testversion; Quellcode offen (GPL v3) | Lokal | Apple Silicon, macOS 14.4+ laut Website |
| Willow Voice | Pro 12 $/Monat jährlich oder 15 $ monatlich | Unbegrenzt mit dem laut Anbieter schwächeren Modell „Frontier Mini“ | Server mit Zero Data Retention laut Anbieter; Offline-Modus auf dem Gerät | Mac, Windows, iPhone |
| Wispr Flow | Pro 12 $/Monat jährlich oder 15 $ monatlich; dt. App Store 143,99 €/Jahr | 2.000 Wörter pro Woche am Desktop | Cloud; Transkription braucht Internet | Mac, Windows, iOS, Android |
Dragon fehlt bewusst: Die Mac-Version wurde 2018 eingestellt, Dragon läuft heute nur unter Windows (Wikipedia).
So schaltest du sie ein: Menü Apple → Systemeinstellungen → Tastatur → Diktierfunktion einschalten und „Aktivieren“ bestätigen. Gestartet wird per Mikrofontaste (kurz drücken; gedrückt halten startet Siri), mit einem frei wählbaren Kurzbefehl wie Option-Z oder über Bearbeiten → Diktat starten (Apple-Handbuch, macOS Tahoe 26).
Stärken: Sie kostet nichts, ist auf jedem Mac schon da und funktioniert überall, wo sich Text eingeben lässt. Laut Apple diktierst du Text beliebiger Länge ohne Zeitüberschreitung. Deutsch wird unterstützt, inklusive automatischer Kommas, Punkte und Fragezeichen (Apples Übersicht der Funktionsverfügbarkeit); „neue Zeile“, „neuer Absatz“, Satzzeichen und Emojis nimmt sie als Sprachbefehl. Auf Macs mit Apple-Chip kannst du beim Sprechen weitertippen, ohne das Diktat zu beenden, und unsicher erkannte Wörter sind blau unterstrichen, mit Alternativen per Klick. Ob deine allgemeinen Diktate auf dem Mac verarbeitet und nicht an Siri-Server gesendet werden, zeigt der Text unter Systemeinstellungen → Tastatur → Diktierfunktion; Suchfelder sind davon ausgenommen.
Grenzen: Das Diktat stoppt automatisch, wenn 30 Sekunden lang keine Sprache erkannt wird. Ein eigenes Vokabular für Namen und Fachbegriffe dokumentiert Apple für die Diktierfunktion nicht, wohl aber für die Sprachsteuerung: Dort trägst du bis zu 1.000 Begriffe ein, sofern die gewählte Sprache eigenes Vokabular unterstützt (Apple-Handbuch, eigenes Vokabular). Eine KI-Korrektur von Rechtschreibung, Zeichensetzung und Großschreibung beschreibt Apple erst für macOS 27, und zwar auf Englisch und für Macs mit M3 oder neuer und mindestens 12 GB Speicher (Apple-Handbuch, macOS 27). Ist die Sprachsteuerung eingeschaltet, steht die Standard-Diktierfunktion nicht zur Verfügung; dann diktierst du über die Sprachsteuerung.
Für kurze Texte ohne Fachwörter reicht das völlig. Eine eigene App lohnt sich, wenn du lange Texte, Namen, Fachbegriffe oder Prompts diktierst oder den Text gleich in fertiger Form brauchst, etwa als E-Mail.
Gleiche Reihenfolge wie in der Tabelle. Zu jeder App: wofür sie gebaut ist, was für sie spricht, wo ihre Grenzen liegen.
Diktat-Dienst für Mac, Windows, iOS und Android. Gratis sind laut Aqua-Preisseite 1.000 Wörter; Pro kostet 10 $ im Monat bei jährlicher Zahlung oder 12 $ monatlich und bringt unbegrenzte Wörter, eigene Anweisungen und ein persönliches Wörterbuch. Der Business-Tarif ergänzt unter anderem Single Sign-on und Zero Data Retention; laut FAQ hat Aqua einen SOC-2-Type-II-Bericht und ist nach ISO 27001 zertifiziert. Die Startseite nennt 49 Sprachen. Grenzen: Nach den 1.000 Gratis-Wörtern brauchst du einen Bezahl-Tarif; eine Verarbeitung auf dem Mac nennt die Preisseite nicht.
Kostenlose Open-Source-App (MIT-Lizenz), die sich ausdrücklich als freie Alternative zu Wispr Flow und superwhisper versteht (FreeFlow auf GitHub). Sie läuft auf Apple Silicon und auf Intel-Macs. Die Erkennung läuft standardmäßig über einen kostenlosen API-Schlüssel von Groq, also in der Cloud; alternativ trägst du einen OpenAI-kompatiblen oder lokalen Server wie Ollama oder LM Studio ein. Dazu kommen ein eigenes Vokabular für Namen und Fachbegriffe und ein Edit-Modus, der markierten Text per gesprochener Anweisung umschreibt. Grenzen: Ohne API-Schlüssel oder eigenen Server erkennt FreeFlow nichts, und welche Sprachen unterstützt werden, nennt die Projektseite nicht.
Unsere eigene App, deshalb hier besonders nüchtern. Klartext für Mac 1.0 ist eine Menüleisten-App, kostenlos, ohne Abo und ohne Wortkontingent. Sie kommt als signierte und von Apple notarisierte DMG (3,5 MB) direkt von klartext-app.com/mac.html, nicht über den Mac App Store. Mit ⌥ Leertaste startest und beendest du das Diktat in jedem Textfeld, etwa in Mail, Notizen oder im Terminal. Mit ⌃⌥ Leertaste überarbeitest du markierten Text per gesprochener Anweisung, ⌃⌥M schaltet den Modus weiter: Nachricht, E-Mail, Notiz, KI-Prompt oder „Nur Transkript“. Den erkannten Text siehst du schon beim Sprechen; Fachwörter, Ersetzungen und ein lokaler Verlauf sind dabei. Die Erkennung läuft standardmäßig über Apples Geräte-Erkennung auf dem Mac und nach dem Nachladen der Sprachdateien offline, die lokale KI-Politur über Apple Intelligence. Optional: ein heruntergeladenes Whisper-Modell, Cloud-Erkennung (OpenAI oder ElevenLabs) und Cloud-Politur mit eigenem Schlüssel sowie eine Politur über die ChatGPT-Verbindung (Beta). Updates kommen über Sparkle, installiert wird erst mit deiner Zustimmung.
Grenzen: nur Apple Silicon und macOS 26 oder neuer, keine Intel-Macs, kein Windows. Ohne eingerichtetes Apple Intelligence gibt es keine lokale Politur; das Transkript bleibt nutzbar. Ein einzelnes Diktat endet nach 20 Minuten automatisch und wird dann verarbeitet. Die App ist jung (Version 1.0, seit Oktober 2026). Sie lädt ihre Konfiguration und prüft auf Updates; dabei sieht der Hoster deine IP-Adresse (Datenschutz am Mac). Fürs iPhone gibt es Klartext als Diktier-Tastatur mit eigenem Preismodell: 2.500 Wörter pro Woche frei, „Klartext Unbegrenzt“ 14,99 € im Jahr.
Klartext für Mac: Download und Anleitung
Der Spezialist für Dateien: MacWhisper transkribiert Audio- und Videodateien (mp3, wav, m4a, ogg, opus, mov, mp4), YouTube-Links und ganze Stapel, nimmt Online-Meetings in Zoom, Teams und Co. ohne Bot auf und exportiert unter anderem als srt, vtt, txt, md, pdf und docx (macwhisper.com). Systemweites Diktat in jeder App gehört laut Vergleichstabelle des Anbieters schon zur Gratis-Version. Pro kostet einmalig 64 € pro Lizenz inklusive lebenslanger Updates und ergänzt Diktat in höherer Qualität, automatische Grammatik-Verbesserung, Diktat mit KI-Prompts und App-spezifische Prompts. Dateien verarbeitet MacWhisper lokal und offline; eigene API-Schlüssel und lokale Modelle über Ollama oder LM Studio sind möglich. Entwickelt wird es von Good Snooze in den Niederlanden. Der Unterschied zu einer reinen Diktier-App: MacWhisper ist zuerst ein Werkzeug für vorhandene Aufnahmen, das Diktat kam mit Version 9.0 im Juli 2024 dazu (ifun.de). Grenzen: Wer nur live diktiert, nutzt einen kleinen Teil des Funktionsumfangs; Grammatik-Verbesserung und KI-Prompts beim Diktat gibt es erst in Pro.
Diktat-App für macOS, Windows, Linux und iPhone. Mit lokalen Whisper- oder Parakeet-Modellen diktierst du laut spokenly.app unbegrenzt für 0 $ und ohne Konto; ein Nur-lokal-Modus blockiert dabei jede Netzwerkanfrage. Eigene API-Schlüssel (etwa OpenAI, Deepgram, Groq) lassen sich ebenfalls gratis einsetzen, abgerechnet wird dann beim jeweiligen Anbieter. Local+ kostet einmalig 29 $, Pro mit Cloud-Modellen und KI-Textpolitur 99,99 $ im Jahr. Spokenly nennt über 100 Sprachen und wirbt ausdrücklich mit Claude, Codex, ChatGPT, Terminal und VS Code. Grenzen: Für Cloud-Modelle und KI-Politur brauchst du ohne Pro-Abo eigene API-Schlüssel.
Werkzeug für Mac, Windows, iOS und Android mit vielen Einstellmöglichkeiten und über 100 Sprachen (superwhisper.com). Der Gratis-Tarif enthält laut Anbieter-Doku unbegrenztes Diktat mit lokalen Whisper-Modellen, eigenes Vokabular, Ersetzungen und bis zu zwei Modi ohne KI-Verarbeitung; die Pro-Funktionen, darunter KI-Modi und Meeting-Aufnahmen am Mac, kannst du 3.000 Wörter lang testen. Pro ergänzt eigene API-Schlüssel, Cloud- und lokale KI-Modelle, Übersetzung ins Englische und Datei-Transkription. Preise: auf der Website 8,49 $ im Monat, im deutschen App Store 9,99 € im Monat, 99,99 € im Jahr oder 299,99 € einmalig; eine Lizenz gilt laut Anbieter auf beliebig vielen eigenen Geräten. Grenzen: Offline-Modelle laufen laut Anbieter-FAQ nur auf Apple Silicon wirklich gut; für Intel-Macs empfiehlt superwhisper Cloud-Modelle. Ausführlicher Vergleich: superwhisper und Klartext.
Lokale Diktat-App für den Mac als Einmalkauf: 25 $ für einen Mac, 39 $ für zwei, 49 $ für drei, mit lebenslangen Updates und 14 Tagen Geld-zurück (tryvoiceink.com). Die Transkription läuft laut Anbieter komplett lokal auf dem Gerät; eine kostenlose Testversion gibt es. Der Quellcode steht unter GPL v3 auf GitHub, selbst kompilieren ist erlaubt. Grenzen: nur Apple Silicon, empfohlen sind 8 GB Arbeitsspeicher. Als Mindestversion nennt die Website macOS 14.4, das README auf GitHub macOS 15.0.
Diktat-Dienst für Mac, Windows und iPhone. Der Gratis-Tarif „Basic“ erlaubt laut Willow-Preisseite unbegrenztes Diktat mit dem dort als schwächer bezeichneten Modell „Frontier Mini“, eingeschränkte Personalisierung und 20 „Scribe“-Nutzungen pro Woche; Pro mit dem stärkeren Modell kostet 12 $ im Monat bei jährlicher Zahlung oder 15 $ monatlich. Laut Startseite gibt es einen Offline-Modus auf dem Gerät und über 100 Sprachen, dazu SOC 2 Type II, HIPAA und Zero Data Retention. Grenzen: Das stärkere Modell „Frontier Pro“ gibt es nur im Bezahl-Tarif; Android ist laut Preisseite noch nicht verfügbar.
Diktat-Dienst für Mac, Windows, iOS und Android mit über 100 Sprachen. Gratis sind laut Wispr-Preisseite 2.000 Wörter pro Woche am Desktop und eine begrenzte Nutzung am Smartphone, inklusive Wörterbuch, Textbausteinen und dem Lernen von Namen und Fachjargon. Pro kostet 12 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung oder 15 $ monatlich, im deutschen App Store 15,00 € im Monat oder 143,99 € im Jahr. Für Firmen nennt Wispr SOC 2 Type II, ISO 27001 und HIPAA-Bereitschaft. Grenzen: Die Transkription braucht laut Wispr-Hilfeseite eine Internetverbindung. Mehr Zahlen im Vergleich Wispr Flow und Klartext.
Eine allgemein beste gibt es nicht, aber mehrere Mac-Diktier-Apps kosten 0 € und begrenzen die Wortmenge nicht, darunter Apples eingebaute Diktierfunktion, Klartext für Mac (klartext-app.com/mac.html), Spokenly mit lokalen Modellen und superwhisper im Gratis-Tarif. Welche davon am besten passt, hängt vom Einsatz ab: Apples Diktat für kurze Texte ohne Installation, Klartext für Deutsch mit KI-Modi und Bearbeiten per Stimme auf Apple Silicon, Spokenly und superwhisper für viele Sprachen und Plattformen, MacWhisper Free für Datei-Transkription. Bei Wispr Flow (2.000 Wörter pro Woche am Mac) und Aqua Voice (1.000 Wörter zum Start) ist der Gratis-Umfang begrenzt.
Nein, ein festes Zeitlimit hat Apples Diktierfunktion nicht: Laut Apple-Handbuch diktierst du Text beliebiger Länge, das Diktat stoppt aber automatisch, wenn 30 Sekunden lang keine Sprache erkannt wird. Wer beim Diktieren länger nachdenkt, startet es dann per Mikrofontaste oder Kurzbefehl neu. Klartext für Mac beendet ein einzelnes Diktat nach 20 Minuten und verarbeitet es (klartext-app.com/mac.html).
Ja, mit lokaler Erkennung geht Diktieren am Mac ohne Internet. Apples Diktierfunktion kann allgemeine Diktate auf dem Gerät verarbeiten; ob das bei dir so ist, zeigt Systemeinstellungen → Tastatur → Diktierfunktion. Klartext für Mac arbeitet nach dem einmaligen Laden der Sprachdateien offline (klartext-app.com/mac.html), superwhisper, Spokenly, VoiceInk und MacWhisper bieten lokale Modelle, und Willow Voice nennt einen Offline-Modus auf dem Gerät. Wispr Flow braucht für die Transkription laut Hilfeseite eine Internetverbindung.
Nur zum Teil: Apples Diktat setzt auf Deutsch automatisch Kommas, Punkte und Fragezeichen, eine KI-Korrektur von Rechtschreibung, Zeichensetzung und Großschreibung beschreibt Apple aber erst für macOS 27 und nur auf Englisch (Macs mit M3 oder neuer und mindestens 12 GB Speicher). Eine KI-Überarbeitung bieten Diktier-Apps wie Klartext für Mac mit Modi und lokaler Politur über Apple Intelligence (klartext-app.com/mac.html), superwhisper Pro mit KI-Modi und eigenen Prompts oder MacWhisper Pro mit automatischer Grammatik-Verbesserung.
Die Sprachsteuerung bedient den ganzen Mac per Sprachbefehl, die Diktierfunktion schreibt nur Text. Ist die Sprachsteuerung aktiv, diktierst du über sie, und die macOS-Standarddiktierfunktion steht laut Apple nicht zur Verfügung. Anders als die Diktierfunktion kennt die Sprachsteuerung ein eigenes Vokabular mit bis zu 1.000 Begriffen, sofern die gewählte Sprache das unterstützt. Sie braucht beim ersten Einschalten einmal Internet für einen Datei-Download von Apple, danach nicht mehr. Wer nur schreiben will, bleibt bei der Diktierfunktion oder nimmt eine Diktier-App mit eigenem Kürzel, etwa ⌥ Leertaste bei Klartext für Mac (klartext-app.com/mac.html).
Nein, Dragon für Mac wurde 2018 eingestellt; laut Wikipedia läuft Dragon heute nur unter Windows. Als Ersatz am Mac kommen Apples Sprachsteuerung mit eigenem Vokabular oder Diktier-Apps mit eigenem Wörterbuch für Fachvokabular in Frage, etwa Klartext für Mac mit Fachwörtern und Ersetzungen (klartext-app.com/mac.html), superwhisper oder Wispr Flow; die Tabelle oben vergleicht Apples Diktat mit neun Apps.
Auf einem Intel-Mac laufen unter anderem Apples eingebaute Diktierfunktion, FreeFlow (laut Projektseite für Apple Silicon und Intel) und superwhisper, das dort laut Anbieter am besten mit Cloud-Modellen arbeitet. Klartext für Mac und VoiceInk setzen Apple Silicon voraus, Klartext zusätzlich macOS 26 oder neuer (klartext-app.com/mac.html).
Ja, Diktier-Apps mit systemweitem Kürzel schreiben auch ins Terminal und damit in Claude Code. Klartext für Mac nennt das Terminal ausdrücklich als Ziel und hat einen KI-Prompt-Modus (Anleitung für Entwickler: klartext-app.com/voice-coding.html); Spokenly wirbt mit Unterstützung für Claude, Codex, ChatGPT, Terminal und VS Code. Apples Diktat funktioniert laut Handbuch überall, wo sich Text eingeben lässt, ein eigenes Vokabular für Bezeichner und Fachbegriffe ist dort aber nicht dokumentiert.
Klartext für Mac kostenlos laden
Apple Silicon · macOS 26 oder neuer · DMG, 3,5 MB · ohne Abo
Alle Wettbewerber-Angaben: Stand Oktober 2026, laut Anbieterangaben, geprüft am 27.10.2026, ohne Gewähr.
Klartext ist ein unabhängiges Produkt und steht in keiner Verbindung zu Apple, Wispr, superwhisper (SuperUltra, Inc.), MacWhisper (Good Snooze), VoiceInk, Spokenly, Aqua Voice, Willow, FreeFlow, Groq, OpenAI, ElevenLabs, Anthropic oder Nuance/Microsoft. Alle genannten Marken gehören den jeweiligen Inhabern und werden hier nur zur Beschreibung genannt. Preis- und Funktionsangaben der Wettbewerber: Stand Oktober 2026, laut Anbieterangaben, ohne Gewähr. Klartext-Angaben: Stand Klartext für Mac 1.0 (Build 12).
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