Klartext — Diktieren mit KI · iPhone 2.0.5 · Mac 1.0 · Stand: 6. Oktober 2026 · English
Die folgenden Angaben gelten für die Mac-App. Die übrigen Funktionsabschnitte dieser Seite beschreiben die iPhone-App; Verantwortlicher und Kontakt gelten für beide.
Standard sind Apples Geräte-Erkennung und lokale Politur mit Apple Intelligence.
Dabei werden Audio und Text auf dem Mac verarbeitet. Fehlende Sprachmodelle lädt macOS
von Apple. Wählst du Whisper lokal, lädt Klartext das gewählte Modell von Hugging Face
(Repository argmaxinc/whisperkit-coreml). Beim Download erhält der Anbieter
Verbindungsdaten wie IP-Adresse und Zeitpunkt, aber keine Diktate. Danach läuft die
Whisper-Erkennung lokal; für die anschließende Politur gilt deine gesonderte Wahl.
Der lokale Verlauf enthält bis zu 500 Einträge mit Rohtext, Ergebnis, Datum, Modus und
Erkennungsweg. Beim Bearbeiten gehören auch die ursprüngliche Auswahl aus der anderen App
und das bearbeitete Ergebnis dazu. Die Datei liegt unter
~/Library/Application Support/Klartext/verlauf.json. Du kannst Einträge oder
den Verlauf in Klartext löschen.
Aufnahmen werden während der Verarbeitung zwischengespeichert und bei normalem Abschluss
gelöscht. Bleibt die Erkennung leer oder unvollständig, kann eine Rettungskopie als
letzte-aufnahme.m4a im selben Ordner bleiben. Sie wird durch die nächste solche
Rettungskopie ersetzt; eine feste Löschfrist gibt es dafür nicht. Bewusst verworfene
Aufnahmen liegen getrennt in verworfen/: höchstens 12 Dateien bzw. 60 MB.
Dateien über 24 Stunden werden beim Aufräumen durch die laufende App gelöscht.
Das Mikrofon liefert die Aufnahme. Mit Bedienungshilfen-Zugriff liest Klartext die aktive App, Fenster- und Feldfokus, Auswahl und gegebenenfalls bis zu 64 Zeichen vor dem Cursor, damit Text an der richtigen Stelle eingefügt wird. Browser-Fenstertitel helfen, das Einfügeziel zu unterscheiden; die optionale Browser-Automatik wertet sie zusätzlich für den Modus aus. Bei der Sprachbearbeitung wird der ausgewählte Text gelesen, auch über eine ausgelöste Kopieraktion. Auswahl und Anweisung gehen an den gewählten Politur-Weg, bei einem Cloud-Weg also auch an dessen Anbieter.
Zum Einfügen legt Klartext den fertigen Text in die Zwischenablage und löst Einfügen aus. Den vorherigen Inhalt sichert es, soweit verfügbar, vorübergehend. Wiederhergestellt wird er nur, wenn eine Sicherung vorliegt, „Text nach dem Einfügen in der Zwischenablage behalten“ ausgeschaltet ist und der Zwischenablage-Inhalt inzwischen nicht geändert wurde. Vertraulich markierte Inhalte werden nicht gesichert. Bei eingeschaltetem Behalten-Schalter, bewusstem Kopieren, „Nur Zwischenablage“ oder einem Einfügeproblem bleibt der Text dort. Andere Programme mit Zugriff auf die Zwischenablage können ihn lesen. Die Rechte kannst du unter Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit widerrufen.
https://klartext-app.com/labs.json. Die Datei enthält Modellnamen
und Funktionsschalter. Diktate, Auswahltexte und Schlüssel werden nicht mitgeschickt.
Der Hoster Vercel erhält dabei die IP-Adresse und übliche Verbindungsdaten. Abschaltbar
unter Einstellungen → Über → „Konfiguration abrufen“.https://klartext-app.com/mac/appcast.xml. Die manuelle
Suche und Update-Downloads verbinden sich ebenfalls mit der Klartext-Website bei Vercel.
Dabei fallen IP-Adresse, Zeitpunkt, angefragte Datei und eine Kennung mit Klartext- und
Sparkle-Version an. Diktate werden nicht übertragen; Klartext aktiviert kein
Sparkle-Systemprofil. Die Installation erfolgt mit deiner Zustimmung.Nur bei gewählter Cloud-Erkennung wird die Aufnahme an OpenAI oder ElevenLabs übertragen. OpenAI erhält zusätzlich das Wörterbuch als Erkennungshilfe. Bei gewählter Cloud-Politur gehen Text, Wortschatz und gegebenenfalls Stilvorgaben an OpenAI oder Google Gemini mit deinem eigenen API-Schlüssel; alternativ nutzt die als Beta gekennzeichnete ChatGPT-Verbindung OpenAI. Beim Bearbeiten gehört die fremde Textauswahl dazu. Für diese Dienste gelten die jeweiligen Anbieterbedingungen. Schlüssel und ChatGPT-Tokens speichert Klartext lokal im Schlüsselbund. Eine ChatGPT-Verbindung kannst du in Klartext trennen.
Die zusätzliche Mitschrift ist bei neuen Release-Installationen ausgeschaltet. Schaltest du sie ein, schreibt Klartext Diktate der Modi Notiz, KI-Prompt und Nur Transkript in Tagesdateien im gewählten Ordner; voreingestellt ist iCloud Drive/Klartext. App und Fenstertitel können über einen eigenen Schalter als Herkunft dazukommen. Liegt der Ordner bei einem Cloud-Dienst, synchronisiert dieser die Dateien nach deinen Einstellungen. Bearbeitete Fremdauswahl wird nicht in die Mitschrift geschrieben.
Auch der Wortschatz-Abgleich ist bei neuen Installationen ausgeschaltet. Schaltest du ihn unter Wortschatz ein, speichert Klartext Wörterbuch, Ersetzungen, Änderungszeitpunkte und Gerätenamen in der privaten CloudKit-Datenbank deines Apple-Accounts. Diktate, Verlauf, Audio und Zugangsdaten gehören nicht zu diesem Abgleich. Bereits gespeicherte Ein- oder Aus-Einstellungen bleiben beim Update erhalten. Klartext initialisiert seinen iCloud-Zugang auch bei ausgeschaltetem Abgleich; Wörterbuch und Ersetzungen werden dabei nicht synchronisiert. Ausschalten stoppt den Abgleich und lässt lokale Listen sowie die schon vorhandene iCloud-Kopie bestehen.
diagnose.log und diagnose-alt.log liegen im Klartext-Ordner unter
Application Support. Das Protokoll hält Zustände, Dauer, Modus, Ziel-App und Fehler fest;
es wird ungefähr bei 256 KB rotiert. Manche Fehlermeldungen von Cloud-Anbietern können
Teile ihrer Antwort und damit Textbestandteile enthalten. Es gibt keinen automatischen
Versand. „Fehlerbericht sichern“ ergänzt Versions- und Geräteangaben sowie den Kopf des
letzten Absturzberichts und speichert eine Textdatei an deinem gewählten Ort. Lies sie
vor dem freiwilligen Weitergeben durch.
Die öffentliche Mac-Version 1.0 enthält keine aktive Glocke und keinen Klartext Funk. In Entwicklerfassungen kann die Glocke nach Freigabe über Apples EventKit eine Erinnerung in der Liste „Klartext“ anlegen, mit Text und gegebenenfalls Fälligkeit. Dafür verwendet sie den Erinnerungen-Zugriff und die technische Kalender-Berechtigung; sie liest keine Kalendertermine. Ein eingestellter Erinnerungen-Account kann diese Einträge synchronisieren.
Das Entfernen von Klartext.app löscht den Datenordner, Mitschriften und iCloud-Kopien nicht mit. Hinweise zum Deinstallieren.
Datenschutz für Mac 1.0 · Die folgenden allgemeinen Funktionsangaben betreffen die iPhone-App.
Deine Diktate bleiben im Standard-Betrieb vollständig auf deinem Gerät. Die Spracherkennung läuft ausschließlich lokal (Apple SpeechAnalyzer, iOS 26). Weder Audioaufnahmen noch Transkripte verlassen dein iPhone. Es gibt keine Konten, kein Tracking, keine Analyse-Dienste und keine Werbung; Klartext erhebt keine personenbezogenen Daten für eigene Zwecke. Auch die kostenlose KI-Politur (Füllwörter entfernen, Interpunktion) läuft komplett auf deinem iPhone (Apple Intelligence, Apple Foundation Models), und das Vorlesen nutzt im Standard die Systemstimme deines iPhones — beides ohne Datenübertragung.
Drei Einschränkungen gehören dazu:
labs.json). Dabei werden keine Inhalte übertragen — beim Hoster
fallen aber die üblichen Verbindungsdaten an, darunter deine IP-Adresse. Details im Abschnitt
„Konfigurationsabruf“.An einen Server von Klartext überträgt die App deine Diktate nicht; die einzige Verbindung zur Klartext-Website ist der beschriebene Abruf der Konfigurationsdatei.
Klartext benötigt Zugriff auf das Mikrofon, um deine Stimme aufzunehmen. Im Standard-Betrieb wird die Aufnahme ausschließlich lokal auf dem Gerät in Text umgewandelt und nicht übertragen. Nur bei aktivierter Cloud-Erkennung (mit deinem eigenen API-Schlüssel) wird die Aufnahme des jeweiligen Diktats zur Transkription an den von dir gewählten Anbieter übertragen (Details in den Abschnitten unten). Zur lokalen Aufbewahrung der Aufnahme siehe den folgenden Abschnitt.
Damit kein Diktat verloren geht, behält Klartext die Aufnahme jedes Diktats nach der Zustellung bis zu 24 Stunden ausschließlich lokal auf deinem Gerät (im geschützten App-Bereich, vom iCloud-/Geräte-Backup ausgeschlossen). Die Aufnahme hängt am jeweiligen Eintrag im Verlauf: Du kannst sie dort anhören, neu umwandeln oder einzeln löschen. Nach spätestens 24 Stunden löscht Klartext sie automatisch. Die Aufnahme verlässt das Gerät dabei nie von selbst — nur wenn du im Verlauf ausdrücklich „Neu umwandeln (Cloud)“ wählst, wird sie einmalig an den von dir konfigurierten Erkennungs-Anbieter übertragen (eigener API-Schlüssel). Du kannst das Rettungsnetz in den Einstellungen jederzeit ausschalten; dabei werden alle aufbewahrten Aufnahmen sofort gelöscht. Das Löschen des Verlaufs oder einzelner Einträge entfernt die zugehörigen Aufnahmen ebenfalls.
Ist der Verlauf eingeschaltet, speichert Klartext bis zu 500 Diktate als Datei im Dokumente-Ordner der App — jeweils den fertigen Text und, seit Version 1.5, zusätzlich das Roh-Transkript vor der Politur (Grundlage für „Erneut polieren“). Diese Datei verlässt das Gerät nicht. Anders als die Audioaufnahmen ist sie nicht vom iCloud-/Geräte-Backup ausgenommen: Wenn du iCloud-Backup nutzt, wird sie also mitgesichert. Du kannst den Verlauf in den Einstellungen abschalten und ihn dort — ganz oder einzeln — löschen.
Seit Version 2.0.4 legt die App zusätzlich die fünf jüngsten fertigen Texte aus dem Verlauf als kleine Datei im gemeinsamen, geschützten Speicherbereich von App und Tastatur (App Group) ab. Die Datei enthält je Text höchstens 20.000 Zeichen und den Zeitpunkt, aber kein Roh-Transkript und keine Aufnahme. So kann dir die Klartext-Tastatur unter „Zuletzt“ deine letzten Diktate zum erneuten Einfügen anbieten. Die Tastatur kann die Datei nur mit „Voller Zugriff“ lesen und fügt einen Text nur ein, wenn du ihn antippst. Die Datei verlässt das Gerät nicht und ist vom iCloud-/Geräte-Backup ausgenommen. Schaltest du den Verlauf ab oder löschst du ihn ganz, wird sie sofort gelöscht; löschst du einzelne Einträge, wird sie sofort angepasst.
Unabhängig vom Verlauf speichert Klartext lokale Übergabekopien. Diktate ohne Einfügebestätigung bleiben in der Tastatur unter „Zuletzt“ bis zu 24 Stunden als Angebot verfügbar, auch bei ausgeschaltetem Verlauf. Bestätigte Übergabekopien verfallen nach 2 Minuten und werden unter „Zuletzt“ nur bei eingeschaltetem Verlauf angezeigt. Einfügequittungen enthalten keinen Text und verfallen nach 24 Stunden. Abgelaufene Übergabekopien und Quittungen werden beim nächsten Öffnen der App oder von „Zuletzt“ gelöscht; beim Diktieren wird zusätzlich regelmäßig aufgeräumt. Löschst du einen Verlaufseintrag, wird auch seine Übergabekopie gelöscht; „Verlauf löschen“ entfernt alle Übergabekopien. Das jeweils letzte Diktat bleibt bis zum nächsten Diktat für die Übergabe im gemeinsamen Speicher von App und Tastatur gespeichert.
Klartext kann kopierten Text vorlesen. Im Standard ist die Sprachausgabe die Systemstimme deines iPhones (AVSpeechSynthesizer) und läuft vollständig auf dem Gerät: kein Konto, kein API-Schlüssel, keine Übertragung. Der vorgelesene Text verlässt dein iPhone dann nicht.
Zwei optionale Funktionen arbeiten anders, und beide setzen deinen eigenen OpenAI-Schlüssel und eine ausdrückliche Wahl voraus:
In beiden Fällen speichert Klartext nichts auf fremden Servern und betreibt keinen eigenen Server dazwischen; es gelten die API-Datenschutzregeln von OpenAI (API-Eingaben werden von OpenAI standardmäßig nicht zum Training verwendet). Beide Funktionen sind in der App an Ort und Stelle gekennzeichnet.
Es gibt vier Wege, und alle vier setzen eine Aktion von dir voraus:
Klartext überwacht die Zwischenablage nicht im Hintergrund, speichert ihren Inhalt nicht und überträgt ihn nirgendwohin — er wird nur zur Sprachausgabe verwendet. Technisch kann Klartext die Zwischenablage ausschließlich im Vordergrund lesen: iOS gibt sie einer App im Hintergrund grundsätzlich nicht heraus. In den drei Fällen, in denen Klartext sichtbar zugreift (Karte, Verlauf, Auffangweg), zeigt iOS sein Einfüge-Banner bzw. beim ersten Mal eine Rückfrage; dauerhaft erlauben oder verweigern kannst du das unter iOS-Einstellungen → Klartext → „Einfügen von anderen Apps“. Während des Vorlesens zeigt iOS auf dem Sperrbildschirm die ersten Wörter des Textes als Titel an, damit die Wiedergabe dort steuerbar ist. Die Klartext-Tastatur liest die Zwischenablage nicht; das Vorlesen läuft ausschließlich in der App.
Die Klartext-Tastatur benötigt die iOS-Berechtigung „Voller Zugriff“ ausschließlich für die lokale Kommunikation mit der Klartext-App auf demselben Gerät (App-Group-Mechanismus von iOS), etwa um dir deine letzten Diktate anzuzeigen. Die Tastatur sendet keine Daten über das Internet und protokolliert keine Tastatureingaben.
Die standardmäßig aktive KI-Politur (Füllwörter entfernen, Versprecher auflösen, Interpunktion) nutzt Apples On-Device-Modell (Apple Intelligence / Foundation Models) und verarbeitet deine Transkripte ausschließlich lokal auf deinem iPhone. Dabei werden keine Daten erhoben oder übertragen. Solange du weder einen eigenen API-Schlüssel hinterlegt noch dein ChatGPT-Konto verbunden hast, ist das der einzige Politur-Weg — dann bleibt jeder Text auf dem Gerät. Eine Ausnahme betrifft nur Nutzer mit Schlüssel bzw. ChatGPT-Verbindung und ist im folgenden Abschnitt beschrieben.
Im Wörterbuch stehen deine eigenen Fachbegriffe und Eigennamen. Seit Version 1.5 füllt es sich auch selbst: Wer im Verlauf ein Wort korrigiert oder eine Ersetzungsregel anlegt, dessen Zielschreibweise wandert automatisch mit ins Wörterbuch (maximal 100 Begriffe), damit die Erkennung sie beim nächsten Mal trifft. Es lohnt sich deshalb zu wissen, wohin diese Begriffe gehen:
Trage dort also nur Begriffe ein, die du bei aktivierter Cloud-Nutzung auch übertragen willst. Ein weiterer Punkt betrifft ausschließlich Nutzer mit eigenem Schlüssel bzw. ChatGPT-Verbindung: Enthält das Wörterbuch Begriffe, die nicht Ziel einer Ersetzungsregel sind (also hand-getippte Einträge), läuft die Politur für Nachricht und Notiz nicht mehr on-device, sondern über das große Modell — nur dort lässt sich die Schreibweise erzwingen. Der Text verlässt dann das Gerät. Ohne Schlüssel und ohne ChatGPT-Verbindung passiert das nicht.
Du kannst freiwillig dein ChatGPT-Konto (OpenAI) mit Klartext verbinden („Mit ChatGPT verbinden“). Dabei erhält Klartext über den offiziellen Anmelde-Dialog von OpenAI ein Zugriffs-Token (dein Passwort sieht Klartext nie); das Token wird ausschließlich lokal in der Keychain deines Geräts gespeichert. Ist die Verbindung aktiv, wird der jeweilige Transkript-Text zur sprachlichen Glättung an OpenAI übertragen — zusammen mit deinem Klartext-Wörterbuch und, im Modus „Eigener Stil“, deinen Stil-Vorgaben — und über dein ChatGPT-Abo abgerechnet; es gelten die Datenschutzbestimmungen von OpenAI. Du kannst die Verbindung jederzeit in den Einstellungen trennen; dabei wird das Token gelöscht.
Du kannst freiwillig einen eigenen API-Schlüssel (Google Gemini oder OpenAI) hinterlegen, um Transkripte sprachlich glätten zu lassen. Nur wenn du diese Funktion aktivierst, wird der jeweilige Transkript-Text an den von dir gewählten Anbieter übertragen — zusammen mit deinem Klartext-Wörterbuch (siehe oben) und, im Modus „Eigener Stil“, deinen Stil-Vorgaben, damit Schreibweisen und Tonfall stimmen. Es gelten dann dessen Datenschutzbestimmungen (Google, OpenAI). Dein API-Schlüssel wird nur lokal auf deinem Gerät gespeichert. Ohne aktivierte große KI-Politur geht kein Diktat-Text an diese Anbieter; die einzige Verbindung, die dann bleibt, ist der Konfigurationsabruf der App (siehe unten), bei dem keine Inhalte übertragen werden.
Wählst du als Erkennung „Cloud (eigener API-Key)“, wird die Audioaufnahme des jeweiligen Diktats zur Transkription an den von dir gewählten Anbieter (ElevenLabs oder OpenAI) übertragen und dort gemäß dessen Datenschutzbestimmungen verarbeitet (ElevenLabs, OpenAI). Bei OpenAI wird zusätzlich dein Klartext-Wörterbuch (bis zu 100 Begriffe) als Erkennungshilfe mitgesendet. Die Live-Anzeige läuft weiterhin auf dem Gerät. Nach der Verarbeitung gilt für die lokale Aufnahme das Diktat-Rettungsnetz (siehe oben: bis zu 24 Stunden auf dem Gerät, dann automatische Löschung — bzw. sofortige Löschung, wenn das Rettungsnetz ausgeschaltet ist); auf Servern von Klartext wird sie in keinem Fall gespeichert.
Zwei Funktionen im Verlauf arbeiten mit bereits gespeicherten Diktaten und lösen erst auf deinen Tipp hin eine Übertragung aus:
Ohne eigenen Schlüssel und ohne ChatGPT-Verbindung verlässt bei beiden Funktionen nichts das Gerät.
Ist bei dir die Erkennung „Whisper (lokal)“ eingestellt, läuft die Umwandlung von Sprache in Text komplett auf dem iPhone — die Aufnahme verlässt das Gerät nicht. Für den erkannten Text gilt danach dasselbe wie bei jedem anderen Diktat: Ist zusätzlich eine große KI-Politur eingerichtet (eigener Schlüssel oder verbundenes ChatGPT-Konto), wird der Text wie in den Abschnitten oben beschrieben an diesen Anbieter übertragen. Ohne Schlüssel und ohne ChatGPT-Verbindung poliert das On-Device-Modell — dann bleibt auch der Text auf dem Gerät.
Einmalig lädt Klartext für diesen Weg das Modell (~630 MB) von den Servern des Anbieters Hugging Face herunter; dabei fallen dort die üblichen Verbindungsdaten eines Downloads an (IP-Adresse, Zeitpunkt), aber keine Inhalte aus der App. Das Modell liegt danach dauerhaft im Dokumente-Ordner der App; es enthält keine persönlichen Daten und ist seit Version 1.5 vom iCloud-/Geräte-Backup ausgenommen, damit es dein iCloud-Kontingent nicht belastet.
Unter Einstellungen → „Wörterbuch“ gibt es den Schalter „Über iCloud abgleichen“. Er ist standardmäßig aus. Schaltest du ihn ein, legt Klartext ab dann folgende Daten in der privaten CloudKit-Datenbank deines eigenen iCloud-Accounts ab, damit deine Geräte denselben Stand haben:
Nicht übertragen werden: Diktate, Roh-Transkripte, der Verlauf, Audioaufnahmen, API-Schlüssel und Zugriffs-Token. Die Daten liegen in deinem iCloud-Account bei Apple und sind für uns nicht einsehbar — wir betreiben dafür keinen eigenen Server und bekommen keine Kopie. Es gelten die Datenschutzrichtlinien von Apple. Schaltest du den Abgleich wieder aus, endet die Übertragung sofort; die Listen bleiben lokal auf deinen Geräten erhalten. Was schon in deiner iCloud liegt, kannst du dort selbst löschen (iOS-Einstellungen → dein Name → iCloud).
Weil die Begriffe im Wörterbuch je nach Beruf sensibel sein können (Namen von Mandanten, Patienten, Projekten), ist dieser Schalter bewusst ein Opt-in und nicht die Voreinstellung.
Klartext schreibt seit Version 1.5 ein kleines technisches Protokoll in den Dokumente-Ordner
der App (diagnose.log, höchstens 256 KB, danach wird eine Fassung zur Seite gelegt
und neu begonnen). Es hält Zustände und Fehlermeldungen der Diktatstrecke fest — keine
Diktatinhalte, keine Texte, keine Schlüssel. Zweck ist ausschließlich die Fehlersuche
auf dem Gerät, auf dem der Fehler passiert ist. Die Datei wird nicht übertragen
und ist seit Version 2.0 auch vom iCloud-/Geräte-Backup ausgenommen. Beim Löschen der App
verschwindet sie mit ihr.
Beim Start und jedes Mal, wenn die App in den Vordergrund kommt, lädt sie die Datei
https://klartext-app.com/labs.json — eine wenige Zeilen lange
Konfiguration. Zweck: Wenn ein Anbieter ein Modell abschaltet oder umbenennt oder der
„Mit ChatGPT verbinden“-Weg nicht mehr funktioniert, kann Klartext das korrigieren bzw.
abschalten, ohne auf ein App-Update zu warten. Ist die Datei nicht erreichbar, bleibt es beim
zuletzt bekannten Stand; ohne Internetverbindung entfällt der Abruf ersatzlos.
Abschaltbar: Seit Version 2.0 kannst du den Abruf unter Einstellungen → „Über & Datenschutz“ → „Konfiguration abrufen“ ausschalten. Dann findet er nicht mehr statt — allerdings erreicht dich damit auch der Notaus für „Mit ChatGPT verbinden“ nicht mehr.
Übertragen werden dabei keine Inhalte: kein Diktat, kein Text, keine Zwischenablage, keine Geräte- oder Nutzerkennung, keine Cookies. Wie bei jedem Abruf einer Datei im Internet fallen beim Hoster (Vercel Inc.) technisch notwendige Verbindungsdaten in den Server-Logs an: IP-Adresse, Zeitpunkt, angefragte Datei und die Standard-Kennung des Systems (sie enthält App-Name, App-Version und iOS-Version). Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem funktionsfähigen, notfalls korrigierbaren Dienst (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Diese Logs werden nicht ausgewertet und nicht mit anderen Daten zusammengeführt. Der Abruf erfolgt nur aus der App, nicht aus der Tastatur.
Diese Website wird bei Vercel Inc. gehostet. Beim Aufruf verarbeitet Vercel technisch notwendige Verbindungsdaten (etwa die IP-Adresse) in Server-Logs, um die Seite auszuliefern und die Sicherheit des Dienstes zu gewährleisten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Es gelten die Datenschutzhinweise von Vercel. Diese Website setzt keine Cookies und verwendet keine Analyse-Dienste.
Heinz IT Systeme, Inhaber Simon Heinz, Hinter d. Lieth 32A, 22529 Hamburg · Kontakt: simonheinz615@gmail.com · Impressum
Seit Version 2.0 sind 2.500 zugestellte Wörter pro Woche frei — dauerhaft und ohne Konto. Wer mehr diktiert, kann in der App das Abo „Klartext Unbegrenzt“ (14,99 € pro Jahr) abschließen; es hebt ausschließlich die Wochengrenze auf. Datenschutzrechtlich bedeutet das:
Bestandsschutz: Wer Klartext vor Version 2.0 geladen hat, diktiert dauerhaft unbegrenzt ohne Abo. Auch das stellt die App über Apples StoreKit-Angaben zum ursprünglichen Laden fest; an uns wird dabei nichts übertragen. Frühere Einmalkäufe (bis Version 1.2.1) wurden ebenfalls ausschließlich von Apple abgewickelt — Zahlungs- oder Kontaktdaten haben wir nie erhalten.
Es gibt bei uns keine Nutzerkonten und keine Datenbank mit deinen Daten — deine Diktate, dein Verlauf und dein Wörterbuch liegen auf deinem Gerät und, wenn du den iCloud-Abgleich einschaltest, zusätzlich in deiner eigenen iCloud; bei uns liegen sie nicht. Was beim Hoster an Server-Logs entsteht (Website-Aufruf, Konfigurationsabruf), lässt sich ohne weitere Angaben keiner Person zuordnen; entsprechend können wir dazu weder Auskunft erteilen noch etwas gezielt löschen. Deinem Widerspruch gegen den Konfigurationsabruf kannst du selbst und sofort Geltung verschaffen: Der Schalter dafür steht in der App unter Einstellungen → „Über & Datenschutz“.
Zum Abo „Klartext Unbegrenzt“ liegen bei uns ebenfalls keine personenbezogenen Daten: Kauf und Abrechnung laufen vollständig über Apple, das Wortkontingent zählt dein Gerät lokal (Details im Abschnitt „In-App-Abo“ oben). Für Auskunft oder Löschung rund um den Kaufvorgang ist Apple der richtige Ansprechpartner.
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