Klartext — Diktieren mit KI · Stand: August 2026
Deine Diktate bleiben im Standard-Betrieb vollständig auf deinem Gerät. Die Spracherkennung läuft ausschließlich lokal (Apple SpeechAnalyzer, iOS 26). Weder Audioaufnahmen noch Transkripte verlassen dein iPhone. Es gibt keine Konten, kein Tracking, keine Analyse-Dienste und keine Werbung; Klartext erhebt keine personenbezogenen Daten für eigene Zwecke. Auch die kostenlose KI-Politur (Füllwörter entfernen, Interpunktion) läuft komplett auf deinem iPhone (Apple Intelligence, Apple Foundation Models), und das Vorlesen nutzt die Systemstimme deines iPhones — beides ohne Datenübertragung.
Zwei Einschränkungen gehören dazu:
labs.json). Dabei werden keine Inhalte übertragen — beim Hoster
fallen aber die üblichen Verbindungsdaten an, darunter deine IP-Adresse. Details im Abschnitt
„Konfigurationsabruf“.An einen Server von Klartext überträgt die App deine Diktate nicht; die einzige Verbindung zur Klartext-Website ist der beschriebene Abruf der Konfigurationsdatei.
Klartext benötigt Zugriff auf das Mikrofon, um deine Stimme aufzunehmen. Im Standard-Betrieb wird die Aufnahme ausschließlich lokal auf dem Gerät in Text umgewandelt und nicht übertragen. Nur bei aktivierter Cloud-Erkennung (mit deinem eigenen API-Schlüssel) wird die Aufnahme des jeweiligen Diktats zur Transkription an den von dir gewählten Anbieter übertragen (Details in den Abschnitten unten). Zur lokalen Aufbewahrung der Aufnahme siehe den folgenden Abschnitt.
Damit kein Diktat verloren geht, behält Klartext die Aufnahme jedes Diktats nach der Zustellung bis zu 24 Stunden ausschließlich lokal auf deinem Gerät (im geschützten App-Bereich, vom iCloud-/Geräte-Backup ausgeschlossen). Die Aufnahme hängt am jeweiligen Eintrag im Verlauf: Du kannst sie dort anhören, neu umwandeln oder einzeln löschen. Nach spätestens 24 Stunden löscht Klartext sie automatisch. Die Aufnahme verlässt das Gerät dabei nie von selbst — nur wenn du im Verlauf ausdrücklich „Neu umwandeln (Cloud)“ wählst, wird sie einmalig an den von dir konfigurierten Erkennungs-Anbieter übertragen (eigener API-Schlüssel). Du kannst das Rettungsnetz in den Einstellungen jederzeit ausschalten; dabei werden alle aufbewahrten Aufnahmen sofort gelöscht. Das Löschen des Verlaufs oder einzelner Einträge entfernt die zugehörigen Aufnahmen ebenfalls.
Ist der Verlauf eingeschaltet, speichert Klartext bis zu 500 Diktate als Datei im Dokumente-Ordner der App — jeweils den fertigen Text und, seit Version 1.5, zusätzlich das Roh-Transkript vor der Politur (Grundlage für „Erneut polieren“). Diese Datei verlässt das Gerät nicht. Anders als die Audioaufnahmen ist sie nicht vom iCloud-/Geräte-Backup ausgenommen: Wenn du iCloud-Backup nutzt, wird sie also mitgesichert. Du kannst den Verlauf in den Einstellungen abschalten und ihn dort — ganz oder einzeln — löschen.
Klartext kann kopierten Text vorlesen. Die Sprachausgabe ist die Systemstimme deines iPhones (AVSpeechSynthesizer) und läuft vollständig auf dem Gerät: kein Konto, kein API-Schlüssel, keine Übertragung. Der vorgelesene Text verlässt dein iPhone nicht.
Es gibt vier Wege, und alle vier setzen eine Aktion von dir voraus:
Klartext überwacht die Zwischenablage nicht im Hintergrund, speichert ihren Inhalt nicht und überträgt ihn nirgendwohin — er wird nur zur Sprachausgabe verwendet. Technisch kann Klartext die Zwischenablage ausschließlich im Vordergrund lesen: iOS gibt sie einer App im Hintergrund grundsätzlich nicht heraus. In den drei Fällen, in denen Klartext sichtbar zugreift (Karte, Verlauf, Auffangweg), zeigt iOS sein Einfüge-Banner bzw. beim ersten Mal eine Rückfrage; dauerhaft erlauben oder verweigern kannst du das unter iOS-Einstellungen → Klartext → „Einfügen von anderen Apps“. Während des Vorlesens zeigt iOS auf dem Sperrbildschirm die ersten Wörter des Textes als Titel an, damit die Wiedergabe dort steuerbar ist. Die Klartext-Tastatur liest die Zwischenablage nicht; das Vorlesen läuft ausschließlich in der App.
Die Klartext-Tastatur benötigt die iOS-Berechtigung „Voller Zugriff“ ausschließlich für die lokale Kommunikation mit der Klartext-App auf demselben Gerät (App-Group-Mechanismus von iOS). Die Tastatur sendet keine Daten über das Internet und protokolliert keine Tastatureingaben.
Die standardmäßig aktive KI-Politur (Füllwörter entfernen, Versprecher auflösen, Interpunktion) nutzt Apples On-Device-Modell (Apple Intelligence / Foundation Models) und verarbeitet deine Transkripte ausschließlich lokal auf deinem iPhone. Dabei werden keine Daten erhoben oder übertragen. Solange du weder einen eigenen API-Schlüssel hinterlegt noch dein ChatGPT-Konto verbunden hast, ist das der einzige Politur-Weg — dann bleibt jeder Text auf dem Gerät. Eine Ausnahme betrifft nur Nutzer mit Schlüssel bzw. ChatGPT-Verbindung und ist im folgenden Abschnitt beschrieben.
Im Wörterbuch stehen deine eigenen Fachbegriffe und Eigennamen. Seit Version 1.5 füllt es sich auch selbst: Wer im Verlauf ein Wort korrigiert oder eine Ersetzungsregel anlegt, dessen Zielschreibweise wandert automatisch mit ins Wörterbuch (maximal 100 Begriffe), damit die Erkennung sie beim nächsten Mal trifft. Es lohnt sich deshalb zu wissen, wohin diese Begriffe gehen:
Trage dort also nur Begriffe ein, die du bei aktivierter Cloud-Nutzung auch übertragen willst. Ein weiterer Punkt betrifft ausschließlich Nutzer mit eigenem Schlüssel bzw. ChatGPT-Verbindung: Enthält das Wörterbuch Begriffe, die nicht Ziel einer Ersetzungsregel sind (also hand-getippte Einträge), läuft die Politur für Nachricht und Notiz nicht mehr on-device, sondern über das große Modell — nur dort lässt sich die Schreibweise erzwingen. Der Text verlässt dann das Gerät. Ohne Schlüssel und ohne ChatGPT-Verbindung passiert das nicht.
Du kannst freiwillig dein ChatGPT-Konto (OpenAI) mit Klartext verbinden („Mit ChatGPT verbinden“). Dabei erhält Klartext über den offiziellen Anmelde-Dialog von OpenAI ein Zugriffs-Token (dein Passwort sieht Klartext nie); das Token wird ausschließlich lokal in der Keychain deines Geräts gespeichert. Ist die Verbindung aktiv, wird der jeweilige Transkript-Text zur sprachlichen Glättung an OpenAI übertragen — zusammen mit deinem Klartext-Wörterbuch und, im Modus „Eigener Stil“, deinen Stil-Vorgaben — und über dein ChatGPT-Abo abgerechnet; es gelten die Datenschutzbestimmungen von OpenAI. Du kannst die Verbindung jederzeit in den Einstellungen trennen; dabei wird das Token gelöscht.
Du kannst freiwillig einen eigenen API-Schlüssel (Google Gemini oder OpenAI) hinterlegen, um Transkripte sprachlich glätten zu lassen. Nur wenn du diese Funktion aktivierst, wird der jeweilige Transkript-Text an den von dir gewählten Anbieter übertragen — zusammen mit deinem Klartext-Wörterbuch (siehe oben) und, im Modus „Eigener Stil“, deinen Stil-Vorgaben, damit Schreibweisen und Tonfall stimmen. Es gelten dann dessen Datenschutzbestimmungen (Google, OpenAI). Dein API-Schlüssel wird nur lokal auf deinem Gerät gespeichert. Ohne aktivierte Nachbearbeitung geht kein Diktat-Text an diese Anbieter; die einzige Verbindung, die dann bleibt, ist der Konfigurationsabruf der App (siehe unten), bei dem keine Inhalte übertragen werden.
Wählst du als Erkennung „Cloud (eigener API-Key)“, wird die Audioaufnahme des jeweiligen Diktats zur Transkription an den von dir gewählten Anbieter (ElevenLabs oder OpenAI) übertragen und dort gemäß dessen Datenschutzbestimmungen verarbeitet (ElevenLabs, OpenAI). Bei OpenAI wird zusätzlich dein Klartext-Wörterbuch (bis zu 100 Begriffe) als Erkennungshilfe mitgesendet. Die Live-Anzeige läuft weiterhin auf dem Gerät. Nach der Verarbeitung gilt für die lokale Aufnahme das Diktat-Rettungsnetz (siehe oben: bis zu 24 Stunden auf dem Gerät, dann automatische Löschung — bzw. sofortige Löschung, wenn das Rettungsnetz ausgeschaltet ist); auf Servern von Klartext wird sie in keinem Fall gespeichert.
Zwei Funktionen im Verlauf arbeiten mit bereits gespeicherten Diktaten und lösen erst auf deinen Tipp hin eine Übertragung aus:
Ohne eigenen Schlüssel und ohne ChatGPT-Verbindung verlässt bei beiden Funktionen nichts das Gerät.
Ist bei dir die Erkennung „Whisper (lokal)“ eingestellt, läuft die Umwandlung von Sprache in Text komplett auf dem iPhone — die Aufnahme verlässt das Gerät nicht. Für den erkannten Text gilt danach dasselbe wie bei jedem anderen Diktat: Ist zusätzlich eine KI-Nachbearbeitung eingerichtet (eigener Schlüssel oder verbundenes ChatGPT-Konto), wird der Text wie in den Abschnitten oben beschrieben an diesen Anbieter übertragen. Ohne Schlüssel und ohne ChatGPT-Verbindung poliert das On-Device-Modell — dann bleibt auch der Text auf dem Gerät.
Einmalig lädt Klartext für diesen Weg das Modell (~630 MB) von den Servern des Anbieters Hugging Face herunter; dabei fallen dort die üblichen Verbindungsdaten eines Downloads an (IP-Adresse, Zeitpunkt), aber keine Inhalte aus der App. Das Modell liegt danach dauerhaft im Dokumente-Ordner der App; es enthält keine persönlichen Daten und ist seit Version 1.5 vom iCloud-/Geräte-Backup ausgenommen, damit es dein iCloud-Kontingent nicht belastet.
Beim Start und jedes Mal, wenn die App in den Vordergrund kommt, lädt sie die Datei
https://klartext-app-one.vercel.app/labs.json — eine wenige Zeilen lange
Konfiguration. Zweck: Wenn ein Anbieter ein Modell abschaltet oder umbenennt oder der
„Mit ChatGPT verbinden“-Weg nicht mehr funktioniert, kann Klartext das korrigieren bzw.
abschalten, ohne auf ein App-Update zu warten. Ist die Datei nicht erreichbar, bleibt es beim
zuletzt bekannten Stand; ohne Internetverbindung entfällt der Abruf ersatzlos.
Übertragen werden dabei keine Inhalte: kein Diktat, kein Text, keine Zwischenablage, keine Geräte- oder Nutzerkennung, keine Cookies. Wie bei jedem Abruf einer Datei im Internet fallen beim Hoster (Vercel Inc.) technisch notwendige Verbindungsdaten in den Server-Logs an: IP-Adresse, Zeitpunkt, angefragte Datei und die Standard-Kennung des Systems (sie enthält App-Name, App-Version und iOS-Version). Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem funktionsfähigen, notfalls korrigierbaren Dienst (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Diese Logs werden nicht ausgewertet und nicht mit anderen Daten zusammengeführt. Der Abruf erfolgt nur aus der App, nicht aus der Tastatur.
Diese Website wird bei Vercel Inc. gehostet. Beim Aufruf verarbeitet Vercel technisch notwendige Verbindungsdaten (etwa die IP-Adresse) in Server-Logs, um die Seite auszuliefern und die Sicherheit des Dienstes zu gewährleisten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Es gelten die Datenschutzhinweise von Vercel. Diese Website setzt keine Cookies und verwendet keine Analyse-Dienste.
Heinz IT Systeme, Inhaber Simon Heinz, Hinter d. Lieth 32A, 22529 Hamburg · Kontakt: simonheinz615@gmail.com · Impressum
Es gibt bei uns keine Nutzerkonten und keine Datenbank mit deinen Daten — deine Diktate, dein Verlauf und dein Wörterbuch liegen auf deinem Gerät, nicht bei uns. Was beim Hoster an Server-Logs entsteht (Website-Aufruf, Konfigurationsabruf), lässt sich ohne weitere Angaben keiner Person zuordnen; entsprechend können wir dazu weder Auskunft erteilen noch etwas gezielt löschen. Klartext ist seit Version 1.3.0 vollständig kostenlos und enthält keine In-App-Käufe; frühere Käufe wurden ausschließlich von Apple abgewickelt (wir haben nie Zahlungs- oder Kontaktdaten erhalten). Dir stehen die Rechte der DSGVO zu (Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit, Widerspruch, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde). Bei Fragen zum Datenschutz erreichst du mich jederzeit unter der oben genannten Adresse.