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Claude Code vom iPhone steuern — per Stimme, auf Deutsch

Claude Code läuft weiter, während du spazieren gehst. Über Remote Control steuerst du deine Session vom iPhone aus — und tippst deine Prompts dort in ein ganz normales Eingabefeld.

Diktieren geht da selbstverständlich: Die Claude-App hat ein Mikrofon im Eingabefeld, und Apples Systemdiktat gibt es ohnehin überall. Das Problem ist nicht, dass man diktieren kann, sondern was dabei herauskommt. Apples Diktat macht aus „Claude Code" ein „Cloud Code" und aus „Commit" ein „Kommt", und bei einer Denkpause bricht es ab. Wer auf Deutsch spricht und dabei englische Fachbegriffe benutzt, korrigiert hinterher mehr, als das Diktat eingespart hat. Genau dafür ist Klartext gebaut: eine deutsche Diktier-Tastatur mit einem Modus für Prompts, der Bezeichner zeichengenau stehen lässt.

Ich habe Klartext für meinen eigenen Alltag entwickelt: Claude Code beauftragen, Handy einstecken, weiterlaufen, Ergebnis prüfen, nächsten Prompt diktieren. Ein 90-Sekunden-Briefing spricht sich schneller, als es sich auf einer Glastastatur tippt — erst recht draußen.

Klartext laden — gratis
Seit Version 1.3 sind alle Funktionen frei — kein Abo, kein Einmalkauf.

Und weil deine Prompts deinen Code und deine Ideen enthalten: Es gibt keinen Klartext-Server, auf dem deine Diktate ankommen könnten — kein Konto, kein Tracking. In der Grundeinstellung laufen Erkennung und KI-Politur komplett auf dem iPhone — ich könnte deine Diktate nicht mal lesen, wenn ich wollte.

Klartext-Tastatur beim Diktieren: Live-Text erscheint im Panel, danach steht der fertig polierte Text im Feld

Setup in 2 Minuten

  1. Klartext installieren und die Tastatur aktivieren: Einstellungen → Apps → Klartext → Tastaturen → Klartext einschalten und „Vollen Zugriff erlauben" (nötig, damit die Tastatur den fertigen Text von der App abholen kann — warum das privat bleibt).
  2. Einmal Probediktieren (am besten noch im WLAN): Klartext öffnen und einen Satz diktieren — beim ersten Mal lädt iOS das deutsche Sprachmodell herunter. Danach funktioniert das Diktat ohne Internet, auch draußen.
  3. Claude Code aufs iPhone holen: In der laufenden Session am Rechner /remote-control (kurz /rc) eingeben und den QR-Code mit dem iPhone scannen — oder die Session in der Claude-App unter „Code" auswählen. Alternativ direkt in der Claude-App eine Cloud-Session starten. (claude.ai in Safari teste ich gerade — Stand siehe Tabelle unten.)
  4. Diktieren: Eingabefeld antippen, mit der Globus-Taste zu Klartext wechseln, Mikro tippen, sprechen. Du kannst währenddessen die App wechseln — die Aufnahme läuft als Session weiter, der fertige Text landet im Feld.
  5. Prompt-Modus wählen: Der Chip „Prompt" sorgt dafür, dass englische Fachbegriffe exakt bleiben — „Refactoring", „Middleware", camelCase — statt eingedeutscht zu werden. Eigene Begriffe (Projektnamen, Klassennamen) lernst du der App im Wörterbuch an — seit v1.2 mit Projekt-Import: CLAUDE.md oder Code-Auszug einfügen, Klartext erkennt die Bezeichner und die Geräte-Erkennung bevorzugt sie. In der KI-Nachbearbeitung wird deine Schreibweise erzwungen; in der Cloud-Erkennung hilft das Wörterbuch der Erkennung auf die Sprünge — bei der OpenAI-Erkennung, bei ElevenLabs wirkt es nicht. Seit v1.3 ohne Aufpreis.

Profi-Tipp: Diktat starten ohne einen einzigen Bildschirm-Tipp

Für den Spaziergang-Workflow gibt es zwei Abkürzungen, mit denen du ein Diktat startest, ohne die Tastatur überhaupt zu berühren:

  1. Action-Button (iPhone 15 Pro und neuer): Einstellungen → Aktionstaste → „Kurzbefehl" → Klartext: Diktat starten/stoppen. Ein Druck startet die Aufnahme, ein Druck stoppt sie — aus jeder App, sogar bei laufender Session im Hintergrund.
  2. Doppel-Tipp auf die Rückseite (Back Tap): Erst in der Kurzbefehle-App einen neuen Kurzbefehl mit der Aktion „Diktat starten/stoppen" (Klartext) anlegen. Dann Einstellungen → Bedienungshilfen → Tippen → Auf Rückseite tippen → Doppeltippen → deinen Kurzbefehl wählen. Ab jetzt: zweimal hinten aufs iPhone tippen, sprechen — auch mit Handschuhen oder iPhone in der Jackentasche griffbereit.

Ist die Klartext-Tastatur offen, landet der fertige Text direkt im Feld — sonst wandert er in die Zwischenablage (Einstellung „Automatisch kopieren"). Und auch das Homescreen-Widget startet ein Diktat mit einem Tipp.

Warum nicht einfach Apples Diktat?

Apples Tastatur-Diktat ist für Nachrichten gebaut, nicht für Prompts: In meinen Tests werden englische Fachbegriffe eingedeutscht oder „übersetzt", Komposita zerfallen, und bei längeren Denkpausen bricht das Diktat ab (Stand Juli 2026). Klartext nutzt Apples neuestes Erkennungsmodell direkt auf dem Gerät (kostenlos, ohne Wortlimit), poliert das Ergebnis mit KI nach — und ist auf deutsch-englische Mischtexte ausgelegt, wie sie beim Arbeiten mit KI-Werkzeugen normal sind.

Wo es funktioniert

Klartext ist eine System-Tastatur — sie erscheint überall dort, wo die normale iOS-Tastatur erscheint. Diese Umgebungen habe ich konkret geprüft:

UmgebungStatus
Claude-App (iOS) — Remote Control & Cloud-Sessions✓ Getestet — mein täglicher Workflow
ChatGPT-App (iOS)✓ Getestet
claude.ai in Safari (iPhone)Wird gerade verifiziert
Happy (Open-Source-Client für Claude Code)Wird gerade verifiziert

Du nutzt eine andere Umgebung (Codespaces, eigene Web-UI, …)? Schreib mir kurz — ich teste sie und trage sie hier ein.

Was Klartext dafür mitbringt

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Klartext ist ein unabhängiges Produkt und steht in keiner Verbindung zu Anthropic oder OpenAI. „Claude" und „ChatGPT" sind Marken der jeweiligen Anbieter.

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